Herthas Verfolger lassen schon wieder Federn

Die Regionalliga-Reserve marschiert, Concordia, Sparta und Kreuzberg nur mit Unentschieden +++ Stern II sackt ab +++ Polar Pinguin baut Serie aus

Sparta Lichtenberg – DFC Kreuzberg 3:3 (1:1)

In einem wilden Verfolgerduell teilen sich Aufsteiger Sparta Lichtenberg und der DFC Kreuzberg am Ende die Punkte. Die Gäste-Führung durch Amend (21.) konnte Graubaum noch vor der Pause für Sparta egalisieren (43.). Nach dem Seitenwechsel nahm die Partie dann Fahrt auf: Schöber brachte zunächst Sparta mit 2:1 in Führung (50.), doch Anja Sörgel sorgte schnell wieder für den Kreuzberger Ausgleich (58.). Dann war es erneut Graubaum, die das 3:2 für Sparta fast im Gegenzug erzielte (60.), doch wieder hielt die Führung nicht lange: Maren Sörgel glich nur fünf Minuten später zum 3:3-Endstand erneut aus (65.). DaKü


Hertha BSC – SC Charlottenburg 2:0 (2:0)

Der SCC reiste mit einigen Personalsorgen zum Derby bei der Hertha, legte sein Hauptaugenmerk auf die Verteidigung und machte dies über weite Strecken exzellent. Hertha rannte immer wieder an und hatte viel Ballbesitz, war im Abschluss aber häufig zu unkonzentriert oder die starke Grahlmann im SCC-Tor war zur Stelle. Alles konnte der SCC dann aber doch nicht wegverteidigen und so erzielten Bautz (19.) und Van Maltzan (28.) die beiden Treffer zum am Ende völlig verdienten 2:0 der Herthanerinnen. DaKü


BW Hohen Neuendorf II – Concordia Wittenau 3:3 (1:1)

Die Vorzeichen im Duell Schlusslicht gegen Zweiter waren klar und die Rollen ebenso verteilt. Doch im Spiel war häufig nicht zu erkennen, wer auf einem Aufstiegs- und wer auf einem Abstiegsplatz steht. Die Niederheiderinnen spielten mutig nach vorne und gingen durch Windsperger (19.) in Führung, Wirgailis konnte noch vor der Pause zum 1:1 ausgleichen (32.). Nach dem Wechsel war der Favorit dann am Drücker und Michaelis brachte Concordia mit ihrem Doppelpack zum 1:3 (59./64.) vermeintlich auf die Siegerstraße. Doch die Heimelf ließ nicht locker und Mielau erzielte den Anschlusstreffer (76.). Und kurz vor Schluss gelang Hohen Neuendorf tatsächlich noch der Ausgleich, als sich Sierig die Chance vom Punkt per Strafstoß nicht nehmen ließ und zum 3:3-Endstand traf (89.). DaKü


SV Empor – SFC Stern 1900 II 5:1 (3:1)

Den Auftritt beim Aufsteiger hatte sich die Stern-Reserve sicher etwas anders vorgestellt. Doch den Steglitzerinnen wollte recht wenig gelingen und so kam Empor zu einem am Ende unerwartet hohen Heimerfolg. Dabei begann es gut für Stern, denn die ersten Minuten gehörten den Gästen und Amarell traf sogar zur 0:1-Führung (19.). Doch Empor reichten zwei Minuten, um das Spiel durch Janowitz und Müller (21./22.) zu drehen und erneut Janowitz legte vor der Pause noch einen drauf zum 3:1 (41.). Stern stemmte sich nach Wiederanpfiff gegen die sich anbahnende Niederlage, doch der möglicherweise neuen Auftrieb gebende Anschlusstreffer wollte nicht fallen. So war es in den Schlussminuten Sophie Sanner vorbehalten, per Doppelpack alles klar zu machen und auf 5:1 zu stellen (85./90.). DaKü


FC Internationale II – Polar Pinguin 0:2 (0:0)

Inters Siegesserie von vier Siegen in Folge ist gerissen – dafür baute Polar Pinguin seine kleine Serie auf nun vier Siege in Folge aus. Polar zeigte dabei ein richtig gutes Auswärtsspiel, was damit begann, die beiden Inter-Torjägerinnen Follert und Türker (zusammen 19 Tore) komplett abzumelden und damit endete, vorne selbst zweimal entscheidend zu treffen. Und das tat beide Male Louisa Schwenke, die sich erst einen  hinter die Kette gespielten Ball erlief (47.) und dann nach einem Lattenabpraller am schnellsten schaltete (57.) und somit den Auswärtssieg für die Pinguine sicherstellte. DaKü


BW Berolina Mitte II – SV Buchholz 3:1 (1:0)

Berolina wollte nach dem Remis beim SCC in die Erfolgsspur zurückfinden und da kam Kellerkind SV Buchholz gerade recht. Und es dauerte auch nicht lange, da traf Gehrmann zur 1:0-Führung (14.). Doch Buchholz kämpfte sich in die Partie zurück, hatte ebenfalls Chancen und hielt die Partie danach durchaus offen. Nach einer Stunde war es dann Lunnebach, die die Gäste mit ihrem 1:1-Ausgleichstreffer belohnte (60.). Die Schlussphase gehörte dann wieder Berolina: Nyamusa brachte Bero wieder in Front (80.) und ganz spät in der Nachspielzeit machte schließlich Kranz mit ihrem Treffer zum 3:1-Endstand (90.+7) den Deckel drauf. DaKü