Einmal spielstark, einmal Fels in der Brandung: Von Türkiyemspor Berlin kommen Medisja Iljazi und Sabrina Becker.
Die U20 von FC Viktoria 1889 Berlin hat für die zweite Saisonhälfte personell noch einmal nachgelegt. Neu im Team ist Sabrina Becker (17), die auf der IV-Position sowie auf der Sechs eingeplant ist. Die großgewachsene Spielerin bringe neben ihrer Physis vor allem Technik und Spielruhe mit. „Sie gibt uns da hinten noch einmal enorme Qualität“, sagt U20-Coach Darien Hoffmann. Damit stärke sie die ohnehin gut besetzte Innenverteidigung mit Lea Hahn, Ronja Grubba und Marie Jakob und eröffne zusätzliche taktische Optionen. Becker wagte vor einem halben Jahr den Sprung von der U17 des SV Stern Britz zu Türkiyemspor. Dort bestritt sie für die Berlin-Liga Vertretung aber nur zwei und für die dritte Mannschaft drei Spiele.
Wie „Medi“ Iljazi (18) das himmelblaue Trikot stehen wird, ist bereits bekannt. Wie Becker beendete auch sie nach einem halben Jahr ihr Gastspiel in Kreuzberg – immerhin brachte sie es auf zwei Regionalliga-Einsätze – und kehrt zurück nach Lichterfelde. Die technisch sehr versierte Offensivspielerin soll vor allem im Zentrum neue Impulse setzen und für zusätzliche Spielstärke sorgen. „Sie wird uns weiterbringen“, betont Hoffmann. Und: „Ich bin sehr glücklich über die Transfers, die wir getätigt haben.“
Becker und Iljazi waren auch schon bei der Bildungsreise in Bayern mit am Start. Ein Testspiel bei der Zweiten des Regionalligisten Wacker München ging zwar mit 0:3 verloren, für Hoffmann spielte das keine Rolle. „Man hat gemerkt, dass wir länger nicht gekickt haben. Aber immerhin konnten wir spielen.“ Das restliche Wochenende verbrachte das Team beim FC Augsburg, nämlich in der Halle beim „Women Masters“. Und was soll man sagen? Berlin kann man schicken: Turniersieg.
Foto: Jessika Ekinci

