Beros Leistungsträgerin probiert sich anlässlich ihres Studiums ein Stockwerk höher
Schienenspielerin und Rasenperle der Woche Carla Ruf vom aktuellen Tabellenzweiten der Berlin-Liga und Titelaspiranten Berolina Mitte wechselt zum Regionalligisten SV Eintracht Leipzig-Süd. Grund ist zum einen das Studium, das die 20-Jährige in der Sachsen-Metropole antritt und deshalb schon nächste Woche dorthin zieht.
Zum anderen ist es ihr Streben nach höheren Aufgaben. „Ich hatte Lust, es in einem Regionalliga-Verein zu versuchen und da wäre ja sonst nur noch RB infrage gekommen. Aber die haben dort eine U20, von daher passt das für mich ja nicht mehr“, sagt Ruf.

Deswegen habe sie sofort Leipzig-Süd kontaktiert. Der Bewerbung folgten Probe-Trainingseinheiten und denen wiederum Rufs Unterschrift. Wer nun froh ist, sie in der Berlin-Liga nicht mehr als Gegenspielerin auf den Plätzen der Berlin-Liga anzutreffen, dem sei zumindest für die Vorrunde der Zahn noch gezogen. „Ich werde wohl noch einige Spiele für Bero machen, weil ich in Leipzig erst zur Rückrunde spielberechtigt bin“, so Ruf.
Früher oder später wird die quirlige und laufstarke Allrounderin aber eine große Lücke hinterlassen. In der Berlin-Liga im Allgemeinen, bei Bero natürlich im Speziellen.

