Die Berlin-Liga hat ihren ersten Trainerwechsel. SV Askania Coepenicks Coach trat am Sonntag zurück
„Ich habe mir die Entscheidung nicht leicht gemacht“, sagt Du Bois, der zuletzt noch einen sehr positiven Eindruck hinterlassen hatte, obwohl er mit seinem Team nach dem vierten Spieltag noch ohne Punkt dastand. „Ich habe das zum Wohle der Mannschaft gemacht und im Sinne des Saisonziels denke ich, dass neue Personen jetzt die richtigen Impulse setzen können.“
Askania war als Aufsteiger nachgerückt, nachdem einige weiter vorne platzierten Mannschaften nach der abgelaufenen Landesliga-Saison verzichtet hatten. Du Bois war zuversichtlich, das Saisonziel – den Klassenerhalt – schaffen zu können, auch wenn ihm bewusst war, dass dies ein „Leidensweg“ werden würde.
Zuletzt hatte er von Sterns Trainer Roman Rießler noch Lob für die mutige Spielweise Askanias bekommen, obwohl die Partie klar und deutlich an die Steglitzerinnen ging. Ein wenig überraschend kommt die Entscheidung daher schon. Zu den Gründen wollte sich Du Bois nicht näher äußern.
Beim Nachholspiel am vergangenen Donnerstag beim FC Inter, das 1:3 verloren ging, saß schon die neuen Verantwortlichen auf der Bank: Gregor Seemann und Marco Cappa. Du Bois: „Ein gutes Duo, davon bin ich fest überzeugt.“
Foto: Philipp Du Bois

