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Türkiyemspor und Greta Budde gehen getrennte Wege

34-jährige Trainerin tritt nach eineinhalb Jahren im Dienste des Regionalligisten zurück.

Kreuzberg. Greta Budde ist nicht mehr Trainerin des Regionalligisten Türkiyemspor Berlin. Die 34-Jährige teilte dem Verein kürzlich ihre Entscheidung mit. „Sportlich haben wir in der Hinrunde zu wenig aus unseren Möglichkeiten gemacht“, sagte Budde, die vor eineinhalb Jahren bei den Kreuzbergerinnen mit viel Vorfreude an den Start gegangen war. Nun scheinen 15 Punkte und Platz 8 nicht genügend Fundament zu liefern für eine weitere Zusammenarbeit.

„Murat Dogan (Sportlicher Leiter, die Red.), Amadou Konde (Co-Trainer) und ich haben gute Gespräche geführt“, beschrieb Budde das Zustandekommen ihrer Demission, die sie auch bedauert: „Ich hätte mir sehr gewünscht, dass das hier eine Erfolgsstory wird“, sagte sie am Mittwoch. Schuldzuweisungen liegen ihr fern, vielmehr nahm sie sich selbst auch in die Pflicht. „Letztendlich haben wir auf dem Platz einfach nicht genug abgeliefert. Dafür bin auch ich verantwortlich. Mein Rücktritt öffnet nun Raum für Veränderungen.“ Murat Dogan bestätigte auf Nachfrage den konstruktiven Charakter der Gespräche und sagte: „Wir sind dankbar für die Zeit mit Greta.“


Foto: Loredana Zafisambondaoky